
Wanderfreizeit an der Lahn 2023
29. Oktober 2023Am Mittwoch, dem 11.10.2023 starteten 32 Wanderfreunde um 8.00 Uhr an
der Vereinshalle mit dem Bus zur Wanderfreizeit an die Lahn. Die Fahrt ging
über Wiesbaden, durch den Taunus in Richtung Limburg bis zum Pausenplatz
am Sportzentrum in Eschhofen. Auf dem Parkplatz des dortigen Vereins wurde
das bekannte Frühstück “Weck, Wortscht und Woi, in diesem Fall Sekt“
eingenommen. Von dort aus starteten wir zu unserer ersten Wanderung nach
Runkel. Der Weg war zum Einlaufen ideal. Er führte durch Wiesen, Felder und
kleine Waldstücke, vorbei an der Blücher Schanze nach Runkel. An der Blücher
Schanze ist eine Gedenktafel angebracht zu Ehren gefallener Soldaten aus
verschiedenen Freiheitskämpfen. Am höchsten Punkt von Runkel erhebt sich
eine gewaltige Burg. Leider war die Zeit für eine Besichtigung zu
kurz. Stattdessen gab es ein leckeres Eis im „Italienischen Café„. Nun ging
es weiter nach Gießen zu unserem Hotel „Best Western“. Nach dem die
Zimmer verteilt waren, blieb noch ausreichend Zeit sich vor dem Abendessen zu erholen.
Bei der Tour am 2. Tag von „Lollar nach Frohnhausen“ bestand die Möglichkeit
eine längere oder kürzere Strecke zu laufen. Daher starteten in Lollar ca. 2/3
der Gruppe unter Leitung von Wolfgang Joerg in Richtung Frohnhausen. Der
Rest fuhr mit dem Bus zum Bahnhof Frohhausen und ging der anderen Gruppe
entgegen. Treffpunkt war für beide die „Schmelz Mühle“ das Gasthaus im
Grünen zum Essen. Danach ging es gemeinsam zurück nach Frohnhausen.
Imposant ist dort das alte Rathaus, die aus dem 13. Jahrhundert stammende
ev. Kirche und viele alte Fachwerkhäuser.
Am 3.Tag ging es mit dem Bus zunächst in Richtung Westerwald. Unterwegs
nahmen wir den Wanderführer Dieter Zimmerhackl, den Vorsitzenden des
dortigen Wandervereins auf. Er brachte uns zum Parkplatz am Windpark
Knoten. Dort begann unsere Tour „Adolf-Weiss-Weg“ zum höchsten Punk
„Dem Knoten“, er hat eine Höhe von 605 m und auch ein Gipfelkreuz. Nachdem
sich unser Wanderwart Erhard Emrich für die gesamte Gruppe in das
Gipfelbuch eingetragen hatte, ging es weiter bis zum „HUI-Wäller Denkmal“.
Dies wurde zu Ehren von Adolf-Weiss für seine Verdienste in der“ Westerweller
Wandervereinigung“ errichtet. Weiter vorbei an einem Baumlehrpfad, führte
uns der Weg in Richtung alter Bahnhof Bellstein. Heute ist dieser ein Lokal mit
dem Namen „Apfellädchen“. Es gibt dort frisch gepressten Apfelsaft,
verschiedene Obstweine und eine reichhaltige Vesperplatte.
Die Wanderung am Samstag sollte von Aumenau nach Villmar gehen. Der
Einstieg erfolgte aber in Seelbach, um die Strecke etwas zu verkürzen. Bei der
Heimanns Mühle erreichten wir dann die eigentliche Route, den Lahnwander-
weg 14. Etappe. Sie verläuft durch Wiesen, Felder und Waldstücke hinauf zur
Höchsten Stelle der Tour dem Steimeskopf mit 239 m. Weiter ging es abwärts
über umgefallene Bäume, durch ein Tobel mit einer maroden Holzbrücke,
einem großen Reiterhof, über die Lahn, am Lahn Marmor Museum vorbei zum
Bahnhof von Villmar, dort stand unser Bus. Für diese Wanderung hatten sich
einige Teilnehmer abgemeldet, um ein Tag Gießen anzuschauen.
Der Sonntag begrüßte uns mit Regen. Die letzte Tour war geplant von Rodheim-
Bieber nach Wetzlar. Schon im Vorfeld war klar, dass nicht die ganze Gruppe
diese Wanderung mit geht, daher wurde ein Teil am Ausgangspunkt unter der
Leitung von Wolfgang abgesetzt. Wegen des leichten Regens blieben jedoch
auch Einige, welche sich für den längeren Teil entschieden hatten, im Bus. Der
Rest fuhr zur Hausstätter Mühle. Der Regen hatte aufgehört und so konnten
wir bei optimalem Wanderwetter unseren Weg an der Lahn entlang, unter der
A 45 durch, rechts und links den Lahnauen in Richtung unserem Ziel zum Bus in
Grabenheim fortsetzen. Dort mussten wir auf die 1. Gruppe warten, da wir zu
früh waren.
Von dort traten wir die Heimreise an. Schon bevor wir unser Heimatziel erreichten, dankte unser Wanderwart Erhard unserem Fahrer Louis für seine freundliche Art, sein sehr ruhiges und
umsichtiges Fahren mit einem Umschlag. Auch die Gruppe bedankte sich bei
Erhard für die Arbeit, Mühe und Geduld mit einer Spende, welche Gabi ihm
überreichte. Danksagen möchte die Gruppe auch dem CO-Wanderwart
Wolfgang Joerg für seine Arbeit, sowie dem Ehepaar Gries für die großartige
Versorgung mit Obst.
Wir wünschen uns alle, dass Erhard gesund bleibt und auch im nächsten Jahr
wieder eine Wanderfreizeit organisieren kann.
Die insgesamt zurückgelegten Kilometer betrugen ca. 50km, wobei
unterschiedliche Ablesungen erfolgten. Wichtig ist, dass alle wieder gesund zu
Hause angekommen sind.
Text: Werner Wenzel