Herbstwanderung im Fichtelgebirge
29. Oktober 20261. Tag
Unsere diesjährige Wanderfreizeit führte in das Fichtelgebirge nach Marktredwitz. Als alle Koffer verstaut und jeder einen Platz im Bus gefunden hatte, starteten wir kurz nach 7.30 Uhr Richtung
Fichtelgebirge. Unser langjähriger Busfahrer Louis war wieder in Begleitung seiner Frau, worüber wir uns alle sehr freuten. Die beiden gehören schon fest zu unserer Gruppe.
Wie immer wurde unterwegs, bei Geiselwind, eine Frühstückspause eingelegt und wir konnten uns bei Weck, Worscht und Sekt stärken.
Das brauchten wir auch, denn unsere erste Wanderung führte uns durch das Felsenlabyrinth von Luisenburg bis Kösseine. Unser Wanderwart Erhard Emrich achtet immer darauf, dass es länger und kürzere Strecken gibt. So konnte man sich gut seine Wegstrecke aussuchen und je nach Fitnesslevel anpassen.
Der erste Abend endete bei einem 3-Gänge Menu in unserem Hotel.
2.Tag
Die heutige Wanderung führte durch das Waldnaabtal ab Falkenberg. Eine wunderschöne, romantische und mystische Strecke mit beeindruckenden Felsformationen. Nach 4,5 km legten wir eine Pause in einer bewirtschafteten Blockhütte ein. Ein Teil der Gruppe wählte die 14 km Strecke nach Windischeschenbach, die anderen gingen den Weg wieder zurück. Obwohl es der gleiche Weg war, ergaben sich ganz andere Ausblicke.
Zum Abendessen ging es in den Rittersaal mit deftigen, mittelalterlich anmutenden Speisen. Anschließend saßen wir noch gemütlich in der Hausbar zusammen.
3. Tag
Eine wunderschöne ca. 9 km lange Wanderung zum Rudolfstein und den 3 Brüderfelsen bei Bad Weißenstadt mit einigen Anstiegen. Mit starkem Wind war es ein kälterer Tag, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.
Wer es flacher haben wollte wählte den Weg um den Weißenstädter See. In Bad Weißenstadt fand sich ein gemütliches Café für eine Pause. Danach konnte man, je nach Lust und Laune, den Weg
zurück um den See nehmen oder durch das Städtchen mit Kurpark spazieren.
4. Tag
Es regnet! Aus diesem Grund entschied sich ein Teil der Gruppe für einen Stadtrundgang mit anschließendem Einkaufsbummel.
Die Wanderer die sich nicht vom Wetter abschrecken ließen, fuhren mit dem Bus nach Mühlbühl, von wo aus unsere Wanderungen starteten.
Inzwischen ließ der Regen nach. Auch diesmal gab es eine leichtere Wanderung. Der ca. 11 km lange Rundweg führte über Nagel, Ölbühl, Oberölbühl, an Grünlas vorbei nach Mühlbühl und weiter nach Nagel. Dort wartete unser Bus und Louis hatte uns zum Aufwärmen frischen Kaffee gekocht.
Etwa 15 Minuten später traf die 2. Gruppe ein, die sich für die anspruchsvolle ca. 8,2 km lange Tour zu den Prinzenfelsen mit dem größeren Prinz-Ludwig-Felsen mit toller Aussicht, dem kleineren
Prinz-Leopold-Felsen, Girgelhöhle und Hohe Matze entschieden hatten.
Am Abend wartete ein 4-Gang Candle-Light-Dinner im Spiegelsaal auf uns. Ein würdiger Abschluss für einen gelungenen Tag!
5. Tag
Heute stand eine Wanderung durch das romantische Egertal auf dem Programm. Start und Ziel war das Café in Egerstau. Wir bildeten wieder 3 Gruppen. Eine Gruppe blieb im Tal und wanderte an der Eger entlang. Die zweite Gruppe wählte die ca. 10.6 km lange mit 120 hm und die dritte Gruppe ging eine 12,5 km Strecke mit 270 hm. So konnten sich wieder alle aussuchen, was sie an diesem Tag laufen wollten. Zum Abschluss trafen wir uns alle im Café, um uns zu stärken.
6. Tag
Pünktlich um 10 Uhr starteten wir zur Rückfahrt. Am Bus wurden wir vom dem gesamten Personal und dem Hotel Chef winkend verabschiedet. Nach kurzer Fahrt ging es noch einmal zu einer
kurzen, ca. 5 km langen Wanderung rund um Tröstau.
Am Abend, in Ingelheim angekommen, verabschiedeten wir uns herzlich voneinander, denn einige sehen sich nur einmal im Jahr bei unserer Wanderfreizeit.
Wir Teilnehmenden bedanken uns sehr herzlich bei Erhard für die Organisation und Durchführung der Wanderfreizeit. Uns ist bewusst wie viel Zeit und Arbeit damit verbunden ist.
Unser besonderer Dank gilt unsern Wanderführern: Wolfgang Jörg, Wolfgang Brahm, Uta Liebetrau, Dieter und Friederike Scholz und Reinhard Weyel, die sich vorab mit der Gegend vertraut gemacht haben und abwechslungsreiche Wanderungen anbieten konnten. Danke auch an unseren Busfahrer Louis.
Ada Schäfer